Samstag, 12. September 2009
Explore Manitoba


Mein schönes Viertel, St. Boniface, liegt im Herzen Winnipegs. Mit dem Bus sind es gerade mal zehn Minuten nach Downtown und es macht jeden Tag wieder Spaß, über die schöne Brücke in Richtung Hochhäuser zu fahren. In Downtown angekommen ist es dann nur noch laut, windig und zum Feierabend hin sehr dicht befahren. Wenn ich den Bus um kurz nach fünf nehme, kann es schon mal ne dreiviertel Stunde dauern bis ich dann mal zu hause angekommen bin. Ich frag mich echt, welcher Autofahrer sich das freiwillig antut?!



Naja, gestern hat den ganzen Tag die Sonne geschienen und bei 28 Grad war es auch angenehm warm. Heute war es zwar nicht gerade kalt, aber es hat den ganzen Tag geregnet. Morgen soll schon wieder die Sonne scheinen und am Sonntag sind auch wieder 27 Grad gemeldet. Was für ein verrücktes Wetter hier in Kanada,eh?!
Da es wie gesagt nur am regnen war, wusste ich auch nicht so genau was ich mit meiner Zeit anfangen soll. Also bin ich erstmal zur Post, habe meine postcards nach Germany geschickt (die hoffentlich schnell und aufjedenfall ankommen) und bin danach wieder mit dem Bus Richtung Downtown gefahren. Dort angekommen, wusste ich immer noch nicht so recht was ich genau hier will und bin dann einfach in den Free Shuttle Bus Richtung Forks eingestiegen. Zwischendurch hat es auch richtig angefangen zu schütten und ich war ganz froh, im trockenen Bus zu sitzen. Nach etwa zehn Minuten war ich da und mir ist auf dem Weg zum Marketplace die Tourist Information ins Auge gesprungen und dann bin ich da auch gleich mal rein. Innen drin war auch eine Art kleines Museum aufgebaut, welches sich „Explore Manitoba“ nennt bzw. nannte - wie auch immer . Spannend war es zwar nicht, aber sie hatten schöne Eisbären und weitere Sachen aufgebaut und ich hab mich einfach nur umgeschaut.
Danach bin ich wieder mal durch die Läden gezogen, ohne Geld auszugeben (yes!), und irgendwie ist die Zeit dann doch rum gegangen.



Als ich wieder zu hause ankam, ist meine Gastmutter mit den zwei Mädels auch fast zur gleichen Zeit dir Tür rein. Zum Supper gabs dann Chicken mit Maccaroni and Cheese und zum Nachtisch Bananacake (yammy, yammy). Da der Bananacake so gut war, haben wir vorm schlafen gehen noch mal ein Stück gegessen :D
Und nun ist der Freitag auch schon wieder vorbei. Ich bin zwar erst zehn Tage hier, aber es kommt mir schon wie eine Ewigkeit vor. Liegt vielleicht daran, dass ich schon das meiste was Winnipeg zu bieten hat gesehen und mindestens eine Millionen Fotos gemacht habe.
„Act like a tourist“ ist das oberste gebot um Heimweh zu vermeiden (hat uns die Uni empfohlen) und klappt auch ganz gut.